Netzwerk Graphische Sammlungen

Interessante Neuigkeit: 65 Museen aus dem deutschsprachigen Raum haben sich zu einem Netzwerk für Graphische Sammlungen zusammengeschlossen.

Interesting news: 65 museums of the germanosphere have united to create a network of their graphic collections.

http://www.netzwerk-graphische-sammlungen.com/home/

Stephen College oder: A Ra-ree Show / Fluch oider Seigen?

 

 

 

 

Nur selten bedeuten Drucke den Tod ihrer Erschaffer. Dieser hier (s.o.) abgebildete Druck jedoch tat es, wurde zum Todesurteils seines Erzeugers. Hier wird jetzt gleich die Geschichte dieser Schweinerei aufgedeckt, die Verantwortlichen werden angesprochen, Gerechtigkeit wird  – wie üblich – ertailt. Eine Streitschrift der Red.

Der Fall Stephen College: britischer, kritischer Zeitgenosse, Beobachter und Teilnehmer der üblichen Amusements einer Großstadt (London, der wohl weltumspannnensten Stadt Europas, ja dieses Planeten, damals) und, so sagt man, gewiefter Geschäftsmensch,

 

kurz: ein Voyeur – ist typisch für die moralische Verkommenheit heterosexueller Individuen. Politischer Aktivist (“protestant joiner”), wurde College 1681 wegen Hochverrats gegen Karl II. von England angeklagt, verurteilt, erhängt, gevierteilt. Seine Reste schmiss man in den Fluss.

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Print quarterly

 

 

 

 

 

 

 

Halte seit heute die neue Ausgabe des „Print quarterly“ in Händen, ein seit 1984 in London erscheinendes „academic journal“ mit dem Schwerpunkt Druckgrafik. Von David Landau gegründet, wird es seit seinem Tod 2010 von Rhoda Eitel-Porter geführt. Es ist die wohl beste wissenschaftliche Fachzeitschrift auf diesem Gebiet und ich kann es allen an Grafik Interessierten wärmstens ans Herz legen. Meine Empfehlung (und die Spannbreite von „Print quarterly“) zu illustrieren, erwähne ich einige der in dieser Ausgabe besprochenen Themen:

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