Virtuelles Kupferstichkabinett – Virtual Print Room

 

 

 

 

Daniel Hopfer
Christus und die Ehebrecherin
Eisenradierung
32 x 22 cm

 

Druckgrafik des 15ten bis 19ten Jahrhunderts aus den Sammlungen des Herzog Anton Ulrich-Museums, Braunschweig, und der Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel.

15th to 19th century prints from the collections of the Duke Anton Ulrich Museum, Brunswig, and the Duke August Library, Wolfenbuttel.

http://www.virtuelles-kupferstichkabinett.de/

Cologne Paper Art 2013

 

 

 

 

 

 

 

Die Messe Cologne Paper Art Köln ist eine Kunstmesse für Grafik und Paperworks.
Rund 60 Aussteller zeigen ausschließlich zeitgenössische und klassisch moderne Grafik sowie Arbeiten auf Papier und bieten diese auch zum Kauf an.
Die Kunstmesse bietet Sammlern und Käufern eine attraktive Auswahl erschwinglicher Kunst von etablierten Kunstschaffenden.

Cologne Paper Art is an art fair for graphic arts and paperworks. About 60 exhibitors show exclusively contemporary and classical modern graphics on paper and offer them for sale.
The art fair offers an attractive choice of affordable art by established artists to both collectors and buyers.

19. April – 21. April 2013

Vulkanhalle Köln
Lichtstraße 43
50825 Köln – Ehrenfeld

11:00 – 20:00 Uhr
11:00 – 19:00 Uhr (21. April 2013)

U-Bahn Venloer Str. / Gürtel oder Weinbergstr. / Gürtel
S-Bahn Köln – Ehrenfeld

Ein Radier-Skandal in den Zeiten des Internet – von Leona Christie

Ben Beres
Mamelles
Radierung / Chine collé
24 x 36 cm
2012

     

For the English Version please see here.

Die sozialen Medien verstärken selbst die leiseste Form der Kunst, wie die neueste Geschichte der „Mamelles“ (Französisch für „Titten“) es zeigt. Eine Kontroverse ist entstanden über eine Radierung, die freie Meinungsäußerung den Rechten derer, die sich von seiner Veröffentlichung angegriffen fühlten, entgegensetzt. Dieser zeitgenössische Radier-Skandal offenbart die immer noch große Kraft des Grafischen, sowohl auf der visuellen als auch auf der expliziten, der ausdrücklichen Ebene, und weitet das Konzept des „Viralen“ auf die Druckgrafik aus, deren Natur es von jeher war, vervielfältigt zu werden und in Umlauf zu kommen.

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Netzwerk Graphische Sammlungen

Interessante Neuigkeit: 65 Museen aus dem deutschsprachigen Raum haben sich zu einem Netzwerk für Graphische Sammlungen zusammengeschlossen.

Interesting news: 65 museums of the germanosphere have united to create a network of their graphic collections.

http://www.netzwerk-graphische-sammlungen.com/home/

Stephen College oder: A Ra-ree Show / Fluch oider Seigen?

 

 

 

 

Nur selten bedeuten Drucke den Tod ihrer Erschaffer. Dieser hier (s.o.) abgebildete Druck jedoch tat es, wurde zum Todesurteils seines Erzeugers. Hier wird jetzt gleich die Geschichte dieser Schweinerei aufgedeckt, die Verantwortlichen werden angesprochen, Gerechtigkeit wird  – wie üblich – ertailt. Eine Streitschrift der Red.

Der Fall Stephen College: britischer, kritischer Zeitgenosse, Beobachter und Teilnehmer der üblichen Amusements einer Großstadt (London, der wohl weltumspannnensten Stadt Europas, ja dieses Planeten, damals) und, so sagt man, gewiefter Geschäftsmensch,

 

kurz: ein Voyeur – ist typisch für die moralische Verkommenheit heterosexueller Individuen. Politischer Aktivist (“protestant joiner”), wurde College 1681 wegen Hochverrats gegen Karl II. von England angeklagt, verurteilt, erhängt, gevierteilt. Seine Reste schmiss man in den Fluss.

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Print quarterly

 

 

 

 

 

 

 

Halte seit heute die neue Ausgabe des „Print quarterly“ in Händen, ein seit 1984 in London erscheinendes „academic journal“ mit dem Schwerpunkt Druckgrafik. Von David Landau gegründet, wird es seit seinem Tod 2010 von Rhoda Eitel-Porter geführt. Es ist die wohl beste wissenschaftliche Fachzeitschrift auf diesem Gebiet und ich kann es allen an Grafik Interessierten wärmstens ans Herz legen. Meine Empfehlung (und die Spannbreite von „Print quarterly“) zu illustrieren, erwähne ich einige der in dieser Ausgabe besprochenen Themen:

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